Silent Snow, der Kurzfilm (2007), 14 min.

 

Ein lautloser Mörder zerstört die Gemeinschaft der Inuit auf Grönland: Aus der gesamten Welt reichern sich hier, unbemerkt und unsichtbar, Rückstände von äußerst gefährlichen Chemikalien an. Allmählich vergiften diese Menschen und Tiere. Meeresströmungen und der Wind bringen Pestizide wie DDT nach Norden in das Land der Inuit. Die Folgen sind Krankheiten und eine sinkende Lebenserwartung.

 

Das Projekt Silent Snow untersucht die schleichende aber stetig voranschreitende Vergiftung des weltweiten Ökosystems. Der Kurzfilm begleitet zwei junge Mädchen im Norden Grönlands, die in ihr Dorf reisen, in dem eine der beiden noch stets wohnt. Noch existiert das Dorf, doch allmählich verlassen es mehr und mehr Bewohner. Vor dem Hintergrund des schmelzenden Eises diskutieren sie die Verschmutzung, die nicht nur ihre Leben dramatisch verändert, sondern auch die gesamte Welt bedroht.

 

Das Projekt Silent Snow

 Ziel des Projektes Silent Snow ist es, Aufmerksamkeit für die Umweltverschmutzung zu generieren, die durch nur sehr langsam abbaubare Schadstoffe verursacht wird. Diese sind besonders gefährlich, weil sie lange in der Natur verbleiben und sich allmählich überall anreichern. Das Projekt besteht aus mehreren Teilen: Zunächst aus einem Kurzfilm und einem längeren Dokumentarfilm, beide vom niederländischen Regisseur Jan van den Berg. Hinzu kommt Arbeitsmaterial für Schulen sowie diese Webseite.

 

Der Kurzfilm (14 Minuten)

„Zwei Mädchen untersuchen die unbegreifliche Zerstörung ihrer Umwelt, die ihr Erbe und die Heimat ihrer Vorfahren seit Tausenden von Jahren, Grönland, vergiftet. Beeindruckende Aufnahmen beleuchten dieses Thema, das so aktuell ist wie nie.”

World Wide Short Film Festival, Canadian Film Centre

 

Zum Trailer:

 

Seit seiner Premiere beim Internationalen Dokumentarfilmfestival Amsterdam (IDFA) im November 2007 wurde der 14minütige Kurzfilm “Silent Snow” bereits bei über 20 internationalen Filmfestivals aufgeführt. Er war unter anderem vertreten beim Sapporo Short Fest in Japan, dem Los Angeles Film Festival und dem World Wide Short Film Festival Toronto. Der Film gewann zwei Preise als bester Kurzfilm (beim Green Film Festival in Seoul sowie dem Slow Food on Film Festival in Bologna). Ziel des Filmes ist es, die Menschen aufzuklären. In den Niederlanden wird er darum im Rahmen des “Internationalen Polarjahrs” aufgeführt, in Tschechien im Rahmen des Programms “Eine Welt in Schulen”.


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